Schwitzt man unter einer Gewichtsdecke? Ursachen und Tipps

Schwitzt man unter einer Gewichtsdecke? Ursachen und Tipps

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Einer der häufigsten Kritikpunkte an Gewichtsdecken: Man schwitzt darunter. Das muss nicht sein. Wir erklären, warum es passiert – und wie Sie es vermeiden.

Warum wird es unter einer Gewichtsdecke warm?

  • Enger Kontakt: Die schwere Decke liegt dicht am Körper, es zirkuliert weniger Luft.
  • Material: Polyester und Minky-Plüsch halten Wärme besonders gut.
  • Füllung: Kunststoffgranulat und dicke Wattierung speichern mehr Wärme als Glasperlen.
  • Zu viele Schichten: Gewichtsdecke plus Daunendecke ist oft zu viel.

7 Tipps gegen Schwitzen

  1. Glasperlen wählen: dünner und weniger wärmend als Granulat. Füllungen im Vergleich.
  2. Atmungsaktiver Bezug: Baumwolle, Bambus-Viskose oder Tencel statt Plüsch.
  3. Kühlende Gewichtsdecke: speziell für warme Schläfer. Mehr dazu.
  4. Gestrickte Variante: offene Maschen lassen viel Luft durch. Gestrickte Gewichtsdecken.
  5. Keine zweite Decke: Gewichtsdecke allein nutzen.
  6. Raumtemperatur senken: etwa 16–19 °C im Schlafzimmer, vorher gut lüften.
  7. Leichte Schlafkleidung: atmungsaktive Baumwolle statt Fleece.

Auch die Matratze spielt mit

Wärme staut sich nicht nur von oben. Auch manche Matratzen, etwa aus dichtem Schaum, speichern viel Wärme. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Gewichtsdecke und Matratze.

Wann Sie ärztlich nachfragen sollten

Wenn Sie auch ohne Gewichtsdecke regelmäßig stark nachts schwitzen, sollte das ärztlich abgeklärt werden.

Fazit

Mit Glasperlen-Füllung, atmungsaktivem Bezug und kühlem Schlafzimmer bleibt es auch unter einer Gewichtsdecke angenehm. Eine Auswahl finden Sie unter atmungsaktive Gewichtsdecken*.